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Episoden Shared Mobility & On-Demand-Verkehr

Ein Meilenstein für die Mobilitätswende – die Legalisierung der E-Scooter mit Florian Walberg von EGRET

E-Scooter gehen schnell kaputt, stehen immer im Weg rum und sind sowieso total umweltschädlich? Stimmt nicht!

Elektrisch angetriebene Tretroller sind erst seit 2019 als Verkehrsmittel im deutschen Straßenverkehr erlaubt. Den Weg der Legalisierung hat Florian Walberg maßgeblich mitgestaltet und berichtet im Mobilitätsfunk über den Weg zu einer neuen Form der Mobilität. „Ich musste nur Türen aufstoßen… der Markt war einfach reif dafür!“ sagt er.

Nun wird es bald Dienstroller statt Dienstwagen geben und private E-Scooter einen immer größeren Einfluss auf die Mobilitätswende nehmen, erklärt er. Der Wunsch nach Mobilität ist nicht nur ein Grundbedürfnis, sondern auch die Individualität und Identifikation dürfen bei der Gestaltung von Mobilität nicht vernachlässigt werden.

Erfahrt im Mobilitätsfunk, welche Rolle Emotionen im Rahmen der Verkehrswende spielen und warum eine höhere Maximalgeschwindigkeit der Roller für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen könnte!

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Gemeinsam, vernetzt, nachhaltige Mobilität gestalten – mit Matthias Weber, Head of Cities von TIER

Wie können E-Scooter die Mobilität der Zukunft mitgestalten? Und warum sieht das in München anders als in Frankfurt aus?

Schon jetzt ersetzen 16% der E-Scooter Trips eine Autofahrt. Doch damit Mikromobilität zu einer nachhaltigen Mobilität beitragen kann, sieht Matthias vor allem zwei Herausforderungen: Städte sind zu auto-fokussiert. “Wenn wir Platz schaffen wollen für alternative Mobilitätsformen, dann muss das vom Auto kommen”. Zum anderen muss die Akzeptanz gesteigert werden.

In einem Projekt mit der Hamburger Hochbahn wird das Potenzial der Vernetzung mit anderen Mobilitätsformen deutlich: 55 % der ÖPNV-Nutzer geben an, E-Scooter auf der ersten und letzten Meile zur Haltestelle zu nutzen. Zukünftig könnten Inhaber eines ÖPNV-Abos sogar kostenlos E-Scooter nutzen.

Um E-Scooter als alternative Mobilitätsform nutzen zu können, braucht es allerdings nicht nur die Berücksichtigung in der Stadt- und Verkehrsplanung, sondern auch politische Impulse. Paris macht es vor, und Matthias erklärt im Mobilitätsfunk, wie E-Scooter zu einer menschenfreundlicheren und nachhaltigeren Stadt beitragen können!

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E-Scooter, Bikes & Roller: Wie geteilte Mikromobilität das Stadtbild von Morgen prägt – mit Augustin Friedel, Micro Mobility Experte

Was müssen Shared Mobility Anbieter tun, um Städte und deren Bewohner:innen von sich zu überzeugen? Welche Verantwortung trägt wiederum die Stadt, wenn es um die Mobilität der Zukunft geht?

Diese Woche haben wir mit Augustin Friedel über die noch junge Industrie der Shared Micro Mobility gesprochen. Ob in Bezug auf verschiedene Abomodelle, Serviceleistungen oder Angebote von Mobilitätsbudgets – laut dem Mobility Experten gibt es viele wettbewerbsfähige Innovationen und Trends, die vor allem im urbanen Raum auf offene Ohren bei Entscheider:innen und Nutzer:innen gleichermaßen stoßen.

“Mobilität ist hyperlokal und muss auf die jeweiligen Anforderungen der Stadt zugeschnitten sein: Wie sieht die Infrastruktur aus? Welche Angebote reagieren auf welche Nachfragen? ‘One size fits all’ funktioniert nicht mehr.”

Voraussetzung für ein digitales und vernetztes Angebot ist, dass Städte und private Mobilitätsanbieter miteinander kooperieren. Nur so können die passenden Rahmenbedingungen für die Neugestaltung von Wegstrecken ins Rollen gebracht werden. Wichtig hierbei: Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land brauchen wir eine sinnvolle Kombination aus ÖPNV und privaten Shared Mobility Anbietern, um auch die „letzte Meile“ bis zum Ziel abzudecken.

Im Mobilitätsfunk erfahrt ihr außerdem, wie Augustin der Kritik an Mikromobilität, nicht nachhaltig zu sein, begegnet und was er sich für die Zukunft wünscht.

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Braucht’s das eigene Auto überhaupt noch? Was Carsharing zur Mobilitätswende beitragen kann

– mit Mobilitätsforscherin Dr. Jutta Deffner

Wird durch Carsharing-Angebote zusätzlicher Verkehr geschaffen? Wer nutzt Carsharing und für welche Zwecke? Jutta Deffner forscht am Institut für sozial-ökologische Forschung und klärt auf, welche Zielgruppe Carsharing vorrangig nutzt und welche Mobilitätsbedürfnisse dahinterstecken.

Studienergebnisse zeigen, dass Carsharing-Angebote eine Verlagerung vom nichtmotorisierten zum motorisierten Individualverkehr bewirken – die Verlagerung vom ÖPNV ist allerdings nicht so stark betroffen. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass die günstigste Fahrt mit dem Carsharing oftmals nicht günstiger als ein Ticket für den ÖPNV sein darf, sagt sie.

Bislang nutzen nur 3% der Menschen in Deutschland Carsharing-Angebote. Doch eine Verknüpfung mit dem ÖPNV könnte eine vielversprechende Möglichkeit sein, die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Jutta erzählt im Mobilitätsfunk, welche Möglichkeit Kommunen haben, die Nutzung zu stärken und stellt innovative Konzepte vor, um auch im ländlichen Raum Carsharing attraktiv umzusetzen!

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Batterie-Abo bei E-Rollern – warum Leihen das neue Kaufen ist

In unserer neuen Folge Mobilitätsfunk hatten wir Pascal Blum, Mitgründer des E-Roller Herstellers Unu, zu Gast. Wir haben mit ihm über die neuesten Entwicklungen im Bereich urbaner smarter Mobilität und über nachhaltige Möglichkeiten des Akku-Recyclings gesprochen.

Das Unternehmen nutzt smarte Features, um E-Roller auf die Bedürfnisse der Kunden anzupassen und nachhaltige Mobilität attraktiver zu machen. So hat das neueste Modell von Unu nicht nur mehr Stauraum als so mancher Kleinwagen, sondern bietet auch die Möglichkeit eines Batterie-Abos. Was das genau ist und wieso Benzinroller nicht mehr in unsere Zeit passen, berichtet Pascal in der neuesten Folge Mobilitätsfunk!

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Fahrgemeinschaften 2.0: ein Hebel für nachhaltige Mobilität

In der aktuellen Folge Mobilitätsfunk 🎙️ ist Wolfram Uerlich, CEO von goFLUX Mobility, zu Gast und hat uns spannende Einblicke in eine weiteres wichtiges Puzzleteil 🧩 der Verkehrswende gegeben: Fahrgemeinschaften 2.0 ✔️. 

Moderne Fahrgemeinschaften leisten nicht nur einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit (z.B.: durch reduziertes Verkehrsaufkommen), sondern bieten auch interessante Ansätze zur Vernetzung mit dem ÖPNV 🚌 🚃 . Seit September 2021 können private Mitfahr-Angebote, neben Bus und Bahn, auch direkt über die App des VRS  gebucht werden.

Mehr dazu auf: https://goflux.de/

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MF027: Aktuelle Entwicklungen in der Mikromobilität

Immer mehr E-Scooter erobern seit 2019 unsere Straßen.

Viele Menschen nutzen auch für kurze Wege zum Supermarkt das Auto – Verhelfen die E-Scooter uns zu der längst benötigten Verkehrswende?


In dieser Folge hatten wir die Chance mit Stephan Teichmann, Geschäftsführer von Bird, über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Branche der Mikromobilität zu sprechen. Häufig werden in öffentlichen Diskussionen gesetzliche Regularien, Parken und das Zusammenspiel von ÖPNV und E-Scootern thematisiert. In dieser Folge bekommen wir Einblicke dazu aus der Sicht eines E-Scooter Anbieters.

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MF024: On-Demand und autonomes Fahren verbundweit integriert im RMV

Thorsten Möginger ist Teamleiter „New Mobility“ bei rms consult, einer 100 prozentigen Tochter des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Mit ihm sprechen wir heute über Themen aus dem Bereich neuer Mobilität und welche Rolle der Verbund bei der Organisation übernimmt. Der RMV ist beim Thema vernetzte Mobilität ganz vorn mit dabei. So hat der Verkehrsverbund z.B. bereits eine eigene Mobilitätsplattform für das gesamte Verbundgebiet entwickelt. Thorsten erzählt uns mehr über aktuelle Projekte, an denen er mit seinem Team arbeitet. Dabei stehen besonders die Themen „On-Demand“ und „autonomes Fahren“ im Fokus. Bei den Projekten spielen die Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten und die Nutzung des ÖPNV eine entscheidende Rolle. Mit der Integration der On-Demand Angebote in die RMV App lassen sich Synergien nutzen um den Umstieg von Auto auf ÖPNV zu erleichtern.

Mit On-Demand zum Einkaufen – wir sprechen über Thorstens Zukunftsvisionen, Herausforderungen bei der Umsetzung sowie Feedback von Kund:innen. Mehr zu den einzelnen Projekten erfahrt ihr in dieser Folge und auf: rms-consult.de

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MF020: Operative Herausforderungen im On-Demand Ride-Pooling

Kann Ride-Pooling überhaupt kostendeckend oder sogar profitabel betrieben werden? Das haben wir in dieser Folge mit Bruno Ginnuth besprochen, Co-Founder und CEO von CleverShuttle ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Er erzählt uns, warum er mit seinen beiden Freunden vor 7 Jahren die Firma gegründet hat und welche Vision sie dabei verfolgten. In 9 deutschen Städten haben die elektrischen Shuttles von CleverShuttle Menschen effizient und ökologisch transportiert. In Leipzig konnte das Unternehmen beweisen, dass Ride-Pooling wirtschaftlich sein kann. Doch nicht zuletzt wegen den Folgen der Corona-Krise musste die Firma sich strategisch neu ausrichten.

Das neue Geschäftsfeld sieht nun vor, im Auftrag der öffentlichen Hand Shuttle-Services auf die Straße zu bringen. Der Vorteil: Private Mobilitätsdienstleister sind gezwungen, ihren Service im Stadtzentrum anzubieten. Also dort, wo es sowieso schon ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz gibt. Durch die neue Ausrichtung kann der Staat On-Demand als Teil des ÖPNVs auch im suburbanen und ländlichen Raum anbieten. Mit ihrer besonderen Expertise im operativen Betrieb unterstützt CleverShuttle Städte und Verkehrsbetriebe bei der Konzeption und Umsetzung von On-Demand Ride-Pooling Angeboten. Bruno erklärt uns am Beispiel von optimierten Rüstzeiten, welche Bedeutung vermeintlich kleine Details im operativen Betrieb haben können. Außerdem besprechen wir ausführlicher Themen wie Planungssicherheit und Kostenkontrolle, die sich im On-Demand Verkehr deutlich vom ÖPNV unterscheiden. Mit ihrem neuen Modell ist CleverShuttle bereits in Städten wie Darmstadt, Essen, Leipzig und Offenbach erfolgreich unterwegs.

Hier könnt ihr mehr über CleverShuttle erfahren: www.clevershuttle.de

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MF017: Autonome On-Demand Shuttles – die Zukunft der Mobilität?

In dieser Folge dreht sich alles um On-Demand-Mobilität und um die autonome Zukunft. Mit Michael Barillère-Scholz, Mitgründer und CEO von ioki, sprechen wir über seine Zukunftsvisionen.

Ioki ist der größte Plattformanbieter für digitale Mobilität in Europa. Als Tochter der Deutschen Bahn machen sie es sich zur Aufgabe, die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs mitzugestalten. Ziel ist es, den ÖPNV durch bedarfsgerechte und moderne On-Demand-Mobilität zu stärken. Dabei liegt der Fokus von ioki besonders auf dem Suburbanen Raum und Gegenden mit geringer ÖPNV-Dichte. Autonome Shuttles sollen es einfacher machen, auf das Auto zu verzichten und können bereits existierende Verkehrsstrukturen teilweise ersetzen oder ergänzen. Michael erzählt uns, dass das auch funktioniert. Bereits 1/4 der Nutzer:innen von ioki nutzen das Angebot als Ersatz für den eigenen PKW. Außerdem erklärt Michael uns, wie genau ioki funktioniert, in welchen Regionen sie aktiv sind und wie Städte und Kommunen die Services nutzen und einbinden können.

Mehr über ioki erfahrt ihr hier: https://ioki.com/