MF020: Operative Herausforderungen im On-Demand Ride-Pooling

Kann Ride-Pooling überhaupt kostendeckend oder sogar profitabel betrieben werden? Das haben wir in dieser Folge mit Bruno Ginnuth besprochen, Co-Founder und CEO von CleverShuttle ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Er erzählt uns, warum er mit seinen beiden Freunden vor 7 Jahren die Firma gegründet hat und welche Vision sie dabei verfolgten. In 9 deutschen Städten haben die elektrischen Shuttles von CleverShuttle Menschen effizient und ökologisch transportiert. In Leipzig konnte das Unternehmen beweisen, dass Ride-Pooling wirtschaftlich sein kann. Doch nicht zuletzt wegen den Folgen der Corona-Krise musste die Firma sich strategisch neu ausrichten.

Das neue Geschäftsfeld sieht nun vor, im Auftrag der öffentlichen Hand Shuttle-Services auf die Straße zu bringen. Der Vorteil: Private Mobilitätsdienstleister sind gezwungen, ihren Service im Stadtzentrum anzubieten. Also dort, wo es sowieso schon ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz gibt. Durch die neue Ausrichtung kann der Staat On-Demand als Teil des ÖPNVs auch im suburbanen und ländlichen Raum anbieten. Mit ihrer besonderen Expertise im operativen Betrieb unterstützt CleverShuttle Städte und Verkehrsbetriebe bei der Konzeption und Umsetzung von On-Demand Ride-Pooling Angeboten. Bruno erklärt uns am Beispiel von optimierten Rüstzeiten, welche Bedeutung vermeintlich kleine Details im operativen Betrieb haben können. Außerdem besprechen wir ausführlicher Themen wie Planungssicherheit und Kostenkontrolle, die sich im On-Demand Verkehr deutlich vom ÖPNV unterscheiden. Mit ihrem neuen Modell ist CleverShuttle bereits in Städten wie Darmstadt, Essen, Leipzig und Offenbach erfolgreich unterwegs.

Hier könnt ihr mehr über CleverShuttle erfahren: www.clevershuttle.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.