Live vom 16. Deutschen Nahverkehrstag in Koblenz sprechen wir mit Prof. Dr. Volker Blees (Hochschule RheinMain) und Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN)) über ein Thema, das die Branche in den nächsten Jahren stark beschäftigen wird: den Weg vom klassischen ÖPNV zur öffentlichen Mobilität.
Die zentrale These: Sharing-Angebote stehen heute da, wo der ÖPNV vor 30 Jahren stand. Viele gute Ansätze, aber zersplittert.
Highlights der Folge:
Öffentliche Mobilität statt ÖPNV allein: Sharing-Angebote sollten nicht nur nice-to-have sein, sondern als Teil der Daseinsvorsorge verstanden und entsprechend finanziert werden.
Regulatorische Klarheit schafft Wirkung: Rheinland-Pfalz hat als bislang einziges Bundesland eine Öffnung im ÖPNV-Gesetz für ergänzende Mobilitätsformen – aus einem „kann genutzt werden“ muss aber ein klarer Auftrag werden, damit Kommunen wirklich handeln.
Integration zahlt sich aus: Modelle wie das Jobticket mit inkludierten Freiminuten beim Mietrad zeigen, wie ein „solidarisches Tarifmodell“, ähnlich dem Semesterticket der 90er, heute für neue Mobilitätsformen aussehen kann.
