On-Demand-Verkehr: Neuigkeiten aus der Wissenschaft

On-Demand-Mobilität aus wissenschaftlicher Perspektive – was gibt es Neues?

In der neuesten Folge des Mobilitätsfunk teilt Tilmann Schlenther vom Lehrstuhl für Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik der TU Berlin wertvolle Erkenntnisse aus seiner aktuellen Forschung: Im Forschungsprojekt KelRide wird ein autonomer und wetterbeständiger On-Demand-Shuttle in Kelheim entwickelt. Dabei begleitet die TU Berlin das Projekt von einer etwas anderen Seite: Es werden Verkehrssimulationen für das Projekt in Kelheim erstellt, um Verkehr und Nachfrage abzuschätzen – und gleichzeitig die Ergebnisse verwendet, um theoretische Modelle zu On-Demand-Systemen weiterzuentwickeln.

Highlights der Folge:

  • Die Bedeutung von Simulationen: Verkehrssysteme profitieren enorm von detaillierten Simulationen, die helfen, Maßnahmen vor ihrer Umsetzung zu bewerten und zu optimieren. Doch was kommt für den On-Demand-Verkehr in Kelheim raus?
  • On-Demand-Services vs. ÖPNV?: Die Integration von autonomen On-Demand-Fahrzeugen in bestehende Verkehrsnetze bietet große Chancen – doch es stellt sich die Frage: Ist es eine Konkurrenz für den ÖPNV oder ein Teil des öffentlichen Nahverkehrssystems?
  • Technologische Anpassungen und Widerstandsfähigkeit: Die autonomen On-Demand-Fahrzeuge setzen neue Maßstäbe in der Sicherheitstechnik und bewähren sich auch unter extremen Wetterbedingungen.

Verkehrswende: Kommen wir vom Ziel ab? – Expertenstimmen vom Tag der Verkehrswissenschaften 2024

🎙 Wir waren mit unserem #Podcast auf dem Tag der Verkehrswissenschaft der ‌Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft in Potsdam unterwegs!

Für eine #Mobilitätsfunk-Sonderfolge haben wir vor Ort Stimmen von Expertinnen und Experten gesammelt. Wir wollten wissen: Gibt es Anzeichen für eine Abkehr in der #Mobilitätswende? Darüber hinaus interessierte uns ihre Meinung zu den wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung.

In dieser Folge bekommt ihr spannende Einblicke in die vielfältigen Perspektiven der Teilnehmenden und einen Grund, die Hoffnung auf eine gelungene Verkehrswende nicht zu verlieren. 🤝🏼 🌱

#Medienpartner #Mobilität #Nachhaltigkeit #Verkehrswende #Verkehrswissenschaften #DVWG #TDV2024

Wie Daten die Arbeit an Schienenfahrzeugen erleichtern – mit Lars Kiefer & Thilo Richter von Aicorn

Welchen Beitrag können gut genutzte Daten für die Inbetriebnahme, Gewährleistung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen leisten?

🎙 In der heutigen Folge vom #Mobilitätsfunk haben wir mit Lars Kiefer und Thilo Richter von Aicorn über die Datensammlung und -nutzung in Bezug auf Schienenfahrzeuge gesprochen. Aus den den gesammelten Daten ziehen die “Datenhacker aus Karlsruhe” relevante Informationen und stellen Auswertungen für die Instandhaltung bereit. Dabei arbeiten sie mit Verkehrsbetrieben im öffentlichen Verkehr zusammen.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Folge in Kürze:

💡 Schienenfahrzeuge produzieren eine sehr große Menge an Daten – nicht richtig ausgewertet sind sie nur schwer nutzbar. Gerade bei älteren Schienenfahrzeugen ist die Erfassung und Handhabung der Daten oft schwierig.

💡 Technische Anforderungen zur Datennutzung sind bei den verschiedenen Lebenszyklusphasen eines Schienenfahrzeugs oft ähnlich. Dies bietet Potenzial für eine effizientere und bessere Datennutzung und -auswertung.

💡 Es gibt eine gewisse Skepsis der Verkehrsbetriebe, ihre Fahrzeugdaten zu teilen. Lars und Thilo erläutern, warum diese Skepsis teilweise berechtigt ist.

💡 Der Fachkräftemangel und die fehlende Finanzierung von ÖV-Betrieben sind akute Probleme für die Instandhaltung. So werden niedrigere Standards akzeptiert als eigentlich gewünscht – das Verbesserungspotenzial ist dadurch aber auch sehr hoch.

Wenn Sie einen Wunsch an unseren Verkehrsminister hätten – welcher wäre das?

Genauso wie René Braun sich in der letzten Folge gewünscht hat, sich für einen Austausch zu Volker Wissing beamen zu lassen, wenden sich unsere Gäste heute direkt an unseren Verkehrsminister. Wir haben gefragt: Wenn Sie einen Wunsch an unseren Verkehrsminister hätten – welcher wäre das?

🎙Wir waren auf dem #bfpFORUM in Mainz und haben Expertinnen und Experten, Entscheider*innen und Nutzer*innen zu aktuellen Themen und Herausforderungen in der betrieblichen Mobilität befragt.

Im #Podcast erfahrt ihr mehr über die vielfältigen Standpunkte der Beteiligten und gewinnt spannende Einblicke in die aktuellen Diskussionen rund um Unternehmensmobilität!

Mobilitätsbudgets: Wie Unternehmen die Verkehrswende vorantreiben – mit René Braun von NAVIT

Sind Unternehmen die wahren Treiber der Verkehrswende?

🎙 Auf dem #bfpFORUM in Mainz hat unser Kollege Lorenz Nitsch mit René Braun, CEO und Co-Founder von NAVIT, über Mobilitätsbudgets gesprochen. In der Folge sprechen die beiden über die Entstehung von Mobilitätsbudgets, aktuelle Erfahrungen und Herausforderungen sowie über Renés Vision eines Mobilitätsbudgets in 10 Jahren.

Die wichtigsten Erkenntnisse der #Mobilitätsfunk-Folge in Kürze:

💡 Ein Mobilitätsbudget trägt zu mehr Nachhaltigkeit und Inklusion bei. Anders als der Dienstwagen ist ein Mobilitätsbudget für alle Mitarbeiter*innen eines Unternehmens zugänglich.

💡 Mobilitätsbudgets sind kein Nischenprodukt mehr. Nach Early Movern im Software-Bereich ist das Thema nun auch im Mittelstand und bei Großkonzernen angekommen.

💡 Ähnlich wie zuvor bei Geschäftsreisen können Unternehmen der initiale Treiber für eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens hin zu nachhaltigerer Mobilität sein.

💡 Die Nutzung des Mobilitätsbudgets variiert je nach Wohnort und Jahreszeit. Im Sommer wird Mikromobilität beispielsweise mehr genutzt als im Winter.

💡 Ein einheitliches Steuerkonzept für Mobilitätsbudgets fehlt bisher noch. Positive internationale Beispiele hierfür gibt es in Belgien und Frankreich.

🎧 Die Links zur Folge findet ihr wie immer in den Kommentaren 👇🏼

PS: In der letzten Woche haben wir bereits von einigen Expert*innen gehört, was ihre Meinung zu Mobilitätsbudgets ist. Falls noch nicht getan, hört gerne in die Folge von letzter Woche rein!

Die Mobilität der Zukunft | Eigenes Auto oder multimodales Mobilitätsangebot? – mit Dr. Boas Bamberger von Baloise

Darüber sprechen wir in der heutigen #Mobilitätsfunk-Folge mit Dr. Boas Bamberger, Investment Manager im Ökosystem Mobilität von Baloise. „Shared Mobility“, sagt er, „wird eine entscheidende Rolle in der Mobilität der Zukunft spielen.“

Dafür braucht es Veränderungen – im Verhalten, im Angebot und im Kontext. Allerdings ist es schwer, Mobilitätsroutinen zu durchbrechen. Einen möglichen Ansatz sieht Boas in sogenannten Trigger-Momenten: eine Autopanne oder ein Jobwechsel. Dann braucht es attraktive Alternativangebote mit vielfältigen Möglichkeiten, sich mobil anders zu verhalten.

Sharing-Konzepte, Mobilitätsbudgets, Mobilitätshubs für Wohnquartiere oder Demand-Responsive Transport spielen eine immer wichtigere Rolle –  vor allem dann, wenn die Angebote personalisiert sind und die Bedürfnisse der Nutzer im Vordergrund stehen.

Ein klarer Treiber im mobilen Wandel sind finanzielle Ressourcen und Baloise agiert als Investor im Markt. Wie kommen wir künftig von A nach B: smart, sicher und nachhaltig? In einem Ökosystem verbindet Baloise verschiedene Ventures und Mobilitätslösungen, z.B. von Mobiko, GoMore und Vianova. Doch was motiviert einen Versicherer wie Baloise eigentlich, in Mobilität zu investieren?

Hört unseren Podcast und folgt diesem Link: https://www.baloise.com/de/home/news-stories/top-themen/mobility.html

Akku-Automaten als nachhaltige Basis für urbane E-Mobilität – mit Thomas Duscha von Swobbee

E-Scooter und E-Lastenräder schön und gut – aber wie funktioniert eigentlich die Energieversorgung dahinter?

In der heutigen Folge sprechen wir mit Thomas Duscha von Swobbee über die Herausforderungen von E-Kleinfahrzeugen in Städten. Denn so einfach ist das gar nicht: Bisher müssen Logistik- und Shared-Mobility-Unternehmen zusätzliche Wege für den Akkutausche auf sich nehmen. Eine wirklich gute Lösung gab es dafür bisher nicht.

Swobbee stellt dabei die Ladeinfrastruktur bereit – also: schwachen Akku an der Ladestation gegen einen voll geladenen Akku austauschen. Zusätzlich kann die sogenannte “Battery Swapping Station” sicherheitsrelevante Daten bezüglich der Batterien erfassen, damit beispielsweise Brände durch defekte Batterien verhindert werden können.

Dabei eignen sich je nach Anwendungsfall verschiedene Geschäftsmodelle: Etwa Charging-as-a-service für Anbieter von Shared Mobility, Battery-as-a-service für Unternehmen in der Last-Mile-Logistik oder die Vermietung von gesamten Fahrzeugen inklusive Swobbee-Abo für Privatkunden.

Hört rein in die neueste Folge vom #Mobilitätsfunk – wenn ihr bis zum Schluss hört, erfahrt ihr zudem, wie das alles beispielsweise in Indonesien oder Indien funktioniert.

Alles zu Swobbee: https://swobbee.de/

Alles zu Thomas: https://www.linkedin.com/in/thomas-duscha-b695a6127/

Mobilitätslösungen Stadt & Land – Paneldiskussion mit Daniel Kardolsky, Christian Scheler und Silvia Hennig

Wie müssen Umstiegspunkte in urbanen und ländlichen Räumen gestaltet sein, um die Menschen buchstäblich abzuholen? 🚆 🚲 🚗

Die aktuelle Folge des #Mobilitätsfunk ist eine Sonderfolge, die aus einem Teil unseres Webinars zum Thema Mobilitätsstationen besteht. Grundlage des Online-Events war u. a. das Projekt “Smarte Mobilitätsstationen für ländliche Räume” (SMueR), an dem Vesputi mitwirkt und das vom Bundesministerium für Digitales & Verkehr unterstützt wird.

💡 Vor dem Hintergrund der nachhaltigen #Mobilitätswende wird es immer wichtiger, verschiedene Mobilitätsangebote an einem Standort – sowohl in den Städten als auch auf dem Land – zu verknüpfen, um multimodales Verkehrsverhalten zu fördern, Umstiege zu vereinfachen und Alternativen zum privaten Auto zu schaffen.

Beim Webinar haben verschiedene Expert:innen aus Wirtschaft, Forschung & Verwaltung über die Entwicklungen in diesem Bereich gesprochen, u. a. in einer Paneldiskussion, die ihr unserem Podcast zu hören bekommt.

Mit dabei sind:

🎙️ Silvia Hennig von Neuland 21
🎙️ Christian Scheler von Good Mobility Council
🎙️ Daniel Kardolsky von Parken Property Partner
🎙️ Christina Illgen von isicargo
🎙️ Alina Arnold vom Regionalverband Frankfurt RheinMain
🎙 Juliane Gutgesell vom House of Logistics & Mobility als Moderatorin.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für eure spannenden Beiträge! 🙌🏼

Per Scheibchentaktik in eine nachhaltige Zukunft – mit Janine Steeger, Journalistin & Buchautorin

Wie schaffen wir den Sprung in ein nachhaltigeres Leben? 🌱

„Von der Umweltsau zur Green Janine“ – so beschreibt Janine Steeger ihren Weg zur Klimaschützerin.

🎙 In der neuesten Folge #Mobilitätsfunk spricht unsere Kollegin Antonia Stüß mit der Buchautorin, Speakerin und ehemaligen RTL-Moderatorin über den Wendepunkt, an dem sie ihr privates und berufliches Leben komplett umgekrempelt hat.

Für Janine bedeutet das auch: Weg mit dem Auto, denn dann kommt sie gar nicht erst in die Versuchung, damit rumzufahren. Stattdessen ist das Lastenrad ihr Top-Verkehrsmittel, gefolgt vom ÖPNV und Carsharing für Ausflüge aufs Land.

Im #Podcast erfahrt ihr außerdem, was weibliche Mobilität für Janine bedeutet, inwiefern der ÖPNV horizonterweiternd ist und warum #Greenwashing der erste Schritt zur Besserung sein kann.

#Nachhaltigkeit #Mobilität #öpnv #Klimaschutz #Verkehrswende

Unternehmensmobilität neu gedacht – mit Jan Kalle Wulf & Mathias Quetz von Riverty

Was hat ein Finanzdienstleister mit Mobilitätsbudgets zu tun?

Die Antwort darauf findet ihr in der neuesten Folge des #Mobilitätsfunk(s). Wir sprechen mit Jan Kalle Wulf und Mathias Quetz von Riverty über die Zukunft der betrieblichen Mobilität – und steigen etwas tiefer in das Thema Mobilitätsbudgets ein. 

Wie trägt so ein Mobilitätsbudget eigentlich zu nachhaltiger Mobilität bei?

Oft ist es den Arbeitnehmern gar nicht bewusst, welche Mobilitätsangebote es überhaupt gibt und wie viel ihre aktuellen Muster sie überhaupt kosten. Jan Kalle und Mathias zeigen, wie ein Mobilitätsbudget mehr Transparenz schaffen kann und wie viel Kosten dadurch eingespart werden können.

Aber auch für Unternehmen ergeben sich Vorteile:
Diese können dadurch nicht nur Kosten sparen, sondern auch lernen, wie die Mobilität ihrer Arbeitnehmer aussieht. Das hilft einerseits zur Einhaltung der Anforderungen an das ESG-Reporting und die ESG-Ziele zu erreichen – andererseits bietet es Unternehmen die Möglichkeit, Alternativen zu schaffen, um die Mobilität ihrer Mitarbeiter zu verändern.

Hört rein in die Folge mit #Riverty, um zu erfahren, wie sie mit ihrem Mobilitätsbudget ein flexibleres und inklusiveres Angebot schaffen. Wenn ihr noch mehr zur Studie des Future Mobility Lab und zum Event im September erfahren wollt, gibt es hier weitere Informationen für euch:

Studie des Future Mobility Lab: https://imo.unisg.ch/de/future-mobility-lab/ 

Event Riverty Mobility Connect: https://www.riverty.com/de/business/insights/events/riverty-mobility-connect/