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Welt der Mobilität

Luna Rail: Wie Nachtzüge profitabel werden

In der neuesten Folge des Mobilitätsfunk spricht Lorenz Nitsch mit Anton Dubrau, Co-Founder von Luna Rail, über die Renaissance der Nachtzüge, die größten Hebel für ihre Wirtschaftlichkeit und darüber, warum die entscheidende Stellschraube im Inneren des Wagens liegt.

Highlights der Folge:

  • Wirtschaftlichkeit als Schlüssel: Nachtzüge sind heute oft nur knapp defizitär. Über Hebel wie Kapazität, Privatsphäre und Tag-Nacht-Nutzung will Luna Rail die Marge um bis zu 25 Prozent erhöhen und den Nachtzug so vom Zuschussgeschäft zum sich selbst tragenden Produkt machen.
  • Der Wagen neu gedacht: Statt selbst zu betreiben, konzentriert sich Luna Rail auf das Fahrzeug. Als geometrische Optimierung – möglichst viele komfortable Einzelkabinen pro Wagen, tagsüber als Sitzplatz und nachts als Liegeplatz nutzbar – sollen mehr Tickets verkauft werden. Ein einzelner umgebauter Wagen lässt sich an bestehende Züge anhängen und beweist so mit wenig Aufwand die Marktreife.
  • Fokus statt Baustellen: Anders als gescheiterte Ansätze wie Midnight Trains will Luna Rail nicht alles gleichzeitig lösen. Die Technologie wird entwickelt und bestehenden Betreibern zur Verfügung gestellt – erste Partnerschaften, etwa mit einem finnischen Start-up für die Strecke Helsinki–Lappland, sind bereits angebahnt.

Wer das Luna Rail Lab live erleben möchte, hat auf der InnoTrans vom 22.–25. September in Berlin die Gelegenheit dazu. Luna Rail verlost einige kostenlose Tickets – hier geht’s zur Anmeldung: https://www.instagram.com/reel/DdEVzwciQAq/?stkn=dmZrejllcWhhdndi

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Der Nachtreisebus der Zukunft

Vergangene Woche hatten wir Luca Bortolani, Gründer und Geschäftsführer von Twiliner, im Mobilitätsfunk zu Gast. Twiliner ist ein Schweizer Start-up, das mit innovativen Nachtbussen eine Alternative zum Flugzeug schaffen will.

In Südamerika und Asien ist diese Art zu Reisen schon weit verbreitet, in Europa und vor allem Deutschland nicht – denn in Deutschland verbietet ein Gesetz die horizontale Beförderung von Personen im Bus.

Dabei könnte ein Nachtbus unser Mobilitätsverhalten nachhaltig verändern: Mit 60g pro Personenkilometer hat ein Bus nur ein Viertel des Co2-Ausstoßes eines Kurzstrecken-Flugzeugs mit 240g. Twiliner will mit ihrem Nachtbus auf Biodiesel setzen und damit den Co2-Ausstoß sogar auf 20g senken – das wäre umweltfreundlicher als ein Zug auf solchen Distanzen.

Erfahrt im Mobilitätsfunk mehr dazu!

Weiterführende Links:
Twiliner AG, Umweltbilanz Twiliner

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Nachtzüge – der Weg ist das Ziel

Unsere Nachtzug-Reihe im Mobilitätsfunk geht weiter: In dieser Folge haben wir das Thema aus der Nutzer-Perspektive betrachtet. Wir hatten Peter Cornelius zu Gast, den Vorsitzenden des Vereins Back-on-track Germany, einem Netzwerk zur Unterstützung des Nachtzugverkehrs.

Das „Hotel auf Rädern“ bietet viele Chancen für eine nachhaltige Mobilität. Dafür muss allerdings nicht nur die Bekanntheit der Nachtzüge gesteigert, sondern auch das Kundenerlebnis verbessert werden, sagt Peter Cornelius.

Obwohl der Nachtzug nicht das günstigste Verkehrsmittel ist, sind diese oft Monate vorher ausgebucht. Wir klären die Frage, ob der Nachtzug ein Verkehrsmittel der Besserverdiener ist und welche Anforderungen Fahrgäste an Betreiber in Zukunft stellen werden.

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Nachtzüge – zurück in die Vergangenheit, voraus in die Zukunft

Nachtzüge schaffen, was kein anderes Verkehrsmittel in der Form kann: „Es gibt nichts Schöneres als in der Früh im Abteil bei einem Kaffee zu sitzen und über‘s Meer nach Venedig reinzufahren“ erzählt uns Kurt Bauer, Leiter des Fernverkehrs der ÖBB, im Mobilitätsfunk.

Er spricht mit uns nicht nur über den romantischen Faktor der Nachtzüge, sondern auch über die neuesten Entwicklungen, geplante Streckennetze sowie Innovationen bei der Ausstattung der Züge. Erfahrt in unserer neuesten Folge Mobilitätsfunk aber auch, warum sich Kurt in Bezug auf Nachtzüge manchmal die Vergangenheit zurückwünschen würde!